Entscheidungsfindung bei der Wahl eines Caterers für die Mensa des Schulzentrums

Geschmack ist subjektiv und individuell. Für diese Aussage werde ich, so glaube ich, hier im Rat eine absolute Mehrheit bekommen.

Mich treibt die Sorge, dass bei Wahl des Caterers objektive Kriterien wie zum Beispiel der Preis, Vorlaufzeit einer Bestellung, nicht als solche behandelt werden.

Bei vielen Entscheidungen (Stadtwerke, Architekt für den Bau der Gesamtschule) haben wir als Grundlage eine Matrix vereinbart. Das halte ich hier auch für notwendig.

Mindestens sollen die Bewerbungen anonymisiert werden. Ansonsten sehe ich voreingenommene Mitglieder des Ausschusses Entscheidungen treffen. Das meine ich nicht persönlich, doch schon in der Ausschuss-Sitzung habe ich den Eindruck gewonnen, dass die Themen individuell sehr subjektiv betrachtet wurden. Beispiele sind zum Beispiel die Fragen Bio-Produkte, Firmensitz der Bewerber, Einbeziehung von apetito in die Ausschreibung.

Völlig außen vor blieb offensichtlich die Frage nach dem Angebot und der regionalen Beschaffung von Lebensmitteln. Das halte ich für genauso relevant wie den Einsatz von Bio-Produkten.

Da mir als fraktionsloses Mitglied nur die Ratssitzung bleibt, fordere ich die Mitglieder des Schul- und Kultur-Ausschusses hiermit auf, sich auf eine entsprechende Vorgehensweise zu einigen.

18. Mai 2016
Jürgen Lücke
Stadtrat
FDP Hörstel