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1. Vorsitzender Ortsverband

Christophe Lüttmann
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IVZ vom 07.08.2009

Hörstel. Die Bildung eines Kinder- und Jugendparlamentes sowie die Bildung eines Seniorenbeirates regt die FDP Hörstel an. Grund für das Engagement für die junge Generation sei unter anderem, heißt es in einer Pressemitteilung, dass in Hörstel mehr als 50 Prozent der Menschen Kinder und Jugendliche seien. Im derzeitigen Stadtrat seien jedoch die meisten Mitglieder "im fortgeschrittenen Erwachsenenalter". Das Kommunalwahlgesetz Nordrhein-Westfalen legt für jedoch auch für ein Stadtratsmitglied ein Mindestalter von 18 Jahren fest.

Kathrin Veken, mit 22 Jahren jüngstes Mitglied der FDP Hörstel und Kandidatin auf der Reserveliste zur Kommunalwahl, möchte sich daher dafür einsetzen, dass junge Menschen unter 18 Jahren in einem Kinder- und Jugendparlament eine Plattform und Interessensvertretung bekommen. Auch junge Menschen seien häufig von politischen Entscheidungen betroffen, ohne selbst die Möglichkeit der Beeinflussung dieser Entscheidungen zu haben. Zudem biete ein Jugendparlament die Chance, politische Vorgänge zu untersuchen, zu beurteilen, eigene Positionen zu entwickeln und gegebenenfalls auch an den Stadtrat heranzutreten.

Nach Vorstellung der FDP sollte das Kinder- und Jugendparlament aus 12 bis 15 Mitgliedern im Alter zwischen 11 und 17 Jahren bestehen. Sitzungen könnten jeweils vor Rats- oder Ausschusssitzungen sein. Der Leiter des Jugend- und Sozialamtes sollte die Sitzung fachlich begleiten. Als eventuelle Themen sieht die FDP Spielplätze, Skateranlagen oder Bolzplätze, Kinder- und Jugendtreffs, Wünsche zur Feriengestaltung sowie Aktionen für die Zielgruppe. Das Parlament sollte dann konkrete Formulierungen erstellen und diese dann nach Abstimmung an den Stadtrat zur endgültigen Verabschiedung einreichen. Das Kinder- und Jugendparlament der Stadt Hörstel solle allen Kindern und Jugendlichen ein Forum zur Interessenvertretung bieten und die demokratische Partizipation fördern.

In seiner Arbeit ist das Kinder- und Jugendparlament parteipolitisch und konfessionell unabhängig und nicht an Weisungen gebunden.

FDP: Mehr Teilhabe für ältere Generation Weiter machen sich die Liberalen auch Gedanken um die politische Partizipation der älteren Generation. Deshalb regt die FDP die Einrichtung von Seniorenvertretungen an. In den Ortsteilen sollen sich Seniorenbeiräte bilden können, schreibt die Partei in ihrer Mitteilung.

Reiner Schnabel, Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Hörstel, erläutert: "Von den Einwohnern gewählte ehrenamtliche, überparteiliche Vertreter können die Interessen und Belange der über 60-Jährigen sammeln, bündeln, koordinieren. Als Mittler zwischen Personen, Vereinen und Institutionen können sie kompetent auftreten." Ebenso wie die Vertreter des Kinder- und Jugendparlamentes könnten sie so mit eigenen Initiativen und Vorschlägen der Verwaltung und dem Rat Hinweise geben sowie bei der Verbreitung und bei der Umsetzung von Ratsbeschlüssen helfen. So werde es auch dieser Generation ermöglicht, sich Gehör zu verschaffen, um ihre Interessen wahrzunehmen, ohne sich für eine bestimmte Partei zu engagieren.

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