Besuch der FDP Hörstel in der Tagespflegeeinrichtung in Riesenbeck
Am 18.07.2008 besuchte der FDP-Ortsverband Hörstel die Tagespflege der Caritas Altenpflege GmbH im St. Elisabeth-Haus in Riesenbeck, um sich dort über das Pflegereformerweiterungsgesetz, das zum 01. Juli 2008 wirksam geworden ist, zu informieren. Der Ortsverband wurde unterstützt durch die Teilnahme des Vorsitzenden des FDP-Kreisverbandes Steinfurt, Jürgen Mußmann, der an dem Thema Altenpflege auf Grund seiner Tätigkeit im FDP-Landesfachausschuss Gesundheit und Pflege besonders interessiert ist.
Die Leiterin, Frau Sabine Wellmeyer, zeigte uns die gemütlich und zweckmäßig ausgestatteten Zimmer ihrer Einrichtung. Wir konnten uns davon überzeugen, dass sich hier die Tagesgäste wohl fühlen können. Besonders beeindruckt hat uns, dass man vorrangig die persönlichen Wünsche der älteren Menschen berücksichtigt, was z.B. auch in der Art der Mittagsruhe (Bett oder Ruhesessel) zum Ausdruck kommt. Der Tagesablauf wird durch die sehr engagierten Betreuerinnen sehr abwechslungsreich gestaltet. Er beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück und dem sich anschließenden Lesen der Tageszeitung. Die verbleibende Zeit bis zum Mittagessen wird durch vielfältige, auf die Pflegeperson zugeschnittene Angebote ausgefüllt. Nach der Mittagsruhe findet ein geselliges Beisammensein statt. Wir konnten feststellen, dass durch das hier arbeitende Team ein Optimum an Betreuung garantiert wird. Das kommt auch durch eine gute Auslastung der Einrichtung zum Ausdruck. Der Einzugsbereich geht weit über die Grenzen von Hörstel hinaus. Das spricht auch für die Qualität des Hauses.
Frau Wellmeyer schätzt ein, dass die Reform der Pflegeversicherung sich grundsätzlich positiv auf die Tagespflege auswirken wird, da die ambulanten Sachleistungsbeträge und das Pflegegeld bis 2012 stufenweise angehoben werden. Dadurch können sich zukünftig immer mehr Betroffene eine Tagespflege leisten. Aus Sicht der Tagespflege hätte die Anhebung der Pflegesachleistung in der Pflegestufe 1 jedoch deutlich höher ausfallen müssen. Eine wesentliche Verbesserung besteht darin, dass Betreuungsleistungen zukünftig auch von Personen in Anspruch genommen werden können, die noch nicht vom Medizinischem Dienst in eine der Pflegestufen 1 bis 3 eingestuft wurden.
Der FDP-Ortsverband wünscht der Einrichtung weiterhin viel Erfolg bei der für unsere Gesellschaft so wichtigen und gewiss nicht immer leichten Aufgabe der Betreuung pflegebedürftiger Menschen.



